Das Rittergame spielt in einer fiktiven Welt rund um das Städtchen Reythwal in der Provinz Nordwald des frühen 10. Jahrhunderts nach Amilkar:

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Die Provinz Nordwald ist eine von vielen Provinzen im Kaiserreich Binowah. Seit ein paar Jahren ist die Provinz in Aufruhr. Ausgehend von den Wäldern Randhorns hat der Druide Maenthir einen Aufstand gegen das Imperium entfacht. Seine Anhänger sind die Nachkommen der enteigneten und entmachteten Adeligen des Königreichs Ibon Ankuk, welches vor über hundert Jahren durch das Kaiserreich unterworfen wurde. In Anlehnung an den Namen des letzten Königs von Ibon Ankuk nennen sie sich die Erben Stûrwinds. Nach jahrelanger, heimlicher Vorbereitung eroberten sie im Jahr 912 die Burg Rotstein und mehrere Dörfer und vertrieben die Krieger des Murchad-Scheichs Yer Ad Dîn. Der Druide verkündet seinen Anhängern die Vision, dass bald ein Erbe des grossen Königs Stûrwind erscheinen wird, um die Provinzen Nordwald, Sindâland und Fernewîs von der Besetzung durch das Kaiserreich Binowah zu befreien und das alte Königreich Ibon Ankuk wiederherzustellen.

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In der Nähe der Burg Rotstein liegt das blühende Städtchen Reythwal, welches früher dem Murchad-Scheich Yer Ad Dîn gehörte. Zum Dank für seine guten Dienste für das Kaiserreich wurde es vor wenigen Jahren gegen den Willen Yer Ad Dîns direkt dem kaiserlichen Präfekten unterstellt. Seither bestimmt der Stadtrat über Reythwal. Durch seine geschickte Politik konnte der Stadtrat von Reythwal den Aufstand bislang zu seinem eigenen Vorteil nutzen. Mal unterstützte Reythwal die Murchad, mal heimlich die Aufständischen und kam so zu neuen Ländereien und Besitztümern. Doch der Stadtrat muss auf der Hut sein. Der Murchad-Scheich Yer Ad Dîn tut alles, um seine Stadt zurückzuerlangen und auch die Aufständischen stellen eine Gefahr dar: Eines Tages werden sie fordern, dass Reythwal sich dem Königreich unterwirft. Nur der kaiserliche Präfekt Marcus Ventus kann die Selbstverwaltungsrechte garantieren. Zur grossen Bekümmerung des Stadtrats wurde Marcus Ventus im Jahr 912 von unerkannten Tätern vergiftet. Er überlebte den Anschlag zwar mit knapper Not, leidet aber seither an den Folgen.

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Seit einiger Zeit kämpft der Stadtrat zunehmend gegen Diebe, Betrüger und Verbrecher, welche sich in der Stadt aufhalten. Gerüchte besagen, dass die Schatten von Lianthe, eine mächtige Untergrund-Gilde, deren Netz sich über das ganze Kaiserreich erstreckt, Gefallen an der aufstrebenden Stadt gefunden habe.

Zu allem Übel kamen im Herbst des Jahres 912 Priester des Partunax-Ordens nach Reythwal, um im Auftrag seiner Eminenz dem Apokraten den wahren Glauben und die Worte Amilkars zu verkünden. Der oberste Partunax-Priester in Reythwal ist der Eychet Agnaphos. Er predigt der eingeschüchterten Bevölkerung, dass tief unter der Stadt Reythwal ein schlafender Dämon ruht. Es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis dieser erwacht und Verderben über das Land bringt. Das Chaos, welches seit kurzem in der Umgebung von Reythwal herrscht, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der Schlaf des Dämons nicht mehr so tief ist, wie er sein sollte. Der Eychet fordert die Menschen auf, friedlich zu bleiben, im Tempel zu beten und reichlich zu Spenden, damit der Partunax-Orden zur Errettung der Stadt und der Welt Opfer darbringen kann.