Wir schreiben das Jahr 913 nach Amilkar. Der Präfekt von Nordwald liegt krank in seinem sicheren Palast. Derweil geht der Kampf um die Provinz Nordwald weiter. Die Erben Stûrwinds machen die Strassen in der Umgebung der Burg Rotstein unsicher. Der Versuch, die Ulaar-Brücke einzunehmen wird jedoch von der Stadt Reythwal und den Murchad mit vereinten Kräften vereitelt.

Derweil suchen die Murchad und die Stadt Reythwal verzweifelt nach einem Heilmittel für den Präfekten. Schliesslich gelingt es Yer Ad Dîns Leuten einen Kräutersud nach einem uralten Rezept zu brauen. Ein Prätorianer bringt den Heiltrank zum Präfekten. Gespannt warten die Murchad auf eine Antwort aus dem Palast. Falls der Heiltrank wirkt, ist den Murchad die Gunst des Präfekten gewiss.

Der Stadtrat von Reythwal muss um seine Selbstverwaltungsrechte und die Kaiserlichen Zuschüsse zum Bau eines Aquädukts fürchten zumal der Stadtrat ständig mit schier unlösbaren Problemen konfrontiert wird. In letzter Zeit geschehen beispielsweise viele ungereimte Dinge in Reythwal: Ein Mord geschieht im Badehaus, ein Lagerhaus brennt mitten in der Nacht lichterloh und ein abgestellter Handelskarren wird geklaut, nachdem seine Besitzer von der Stadtwache verhaftet wurden. Immerhin schien der Prätorianer, welcher im Auftrag des Präfekten in der Stadt war mit der Gerichtsführung des Stadtrats zufrieden zu sein. Zum Glück hat er nicht mitbekommen, dass der Verurteilte vor der Vollstreckung des Urteils (Exorzismus) in die Wälder von Randhorn entfloh.

Sorgen bereitet auch der Dämon, welcher gemäss den Priestern des Partunax-Ordens unter der Stadt schlummert und aufzuwachen droht. Bereits wurden in den Wäldern am Stadtrand Untote gesichtet. Ein sicheres Zeichen für dämonisches Wirken. Obwohl der Partunax-Orden zum Frieden aufruft, geht der Konflikt weiter.

Yer Ad Dîn schliesst ein Bündnis mit dem Murchad-Scheid Malik al Katari. Zur Niederschlagung des Aufstands wollen die Murchad keine Hilfe von den kaiserlichen Legionen. Dies würde den Einfluss des Imperiums über die Murchad nur stärken. Die Ahnen der Murchad haben Ibon Ankuk mit eigenem Schweiss und Blut erobert und wissen es auch selbst zu verteidigen!

 

 

 Reythwal und Umgebung gegen Ende des Jahres 913 nach Amilkar